Gesundheit und Abnehmen

Wollen Sie nicht auch endlich gesund abnehmen?

Tee aus eigenen Kräutern herstellen

 

Wer das Glück hat, einen eigenen Garten zu haben und dann dazu noch das Glück, dass der Garten groß genug ist, um auf einer Fläche Kräuter zu ziehen, der ist wahrlich zu beneiden. Nicht nur, dass frische Kräuter aus dem Garten jede Küche verfeinern, man kann aus eigenen Kräutern auch Tee herstellen. Nicht nur die einheimischen Kräuter kann man im heimischen Garten anbauen wie Pfefferminze, Kamille oder Brennnesseln, auch „Exoten“ wie Salbei, Lavendel, Thymian oder Rosmarin lassen sich in Deutschland kultivieren.

Wer sich in Heilkräutern auskennt, kann gezielt Pflanzen heranziehen, um sich seine eigene kleine Apotheke zusammenzustellen. Es gibt verschiedene Varianten, Tee aus eigenen Kräutern herzustellen. Zum einen kann man die frischen und gewaschenen Kräuter direkt verwenden, sobald man sie aus dem Garten geholt hat. Aufgrund der Empfindlichkeit der frischen Blätter sollte man beim Aufguss darauf achten, dass das Wasser nach dem Kochen auf etwa 80 °C abgekühlt ist, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu schonen. Ein zweite Variante erfordert schon etwas mehr fachkundiges Geschick, denn das richtige Trocken von Kräutern ist nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Nach dem behutsamen Abschneiden der Blätter sollte man die Kräuter nicht waschen, damit sie nicht zusammenfallen oder die Zellen bereits im Vorfeld zerstört werden. Die ganzen Blätter sollte man auf einem trockenen luftdurchlässigen Untergrund – am besten ein Gitter – in die Sonne legen und darauf achten, dass sie nicht durch einen Regenschauer wieder nass werden. Man kann die Kräuter auch bei mäßiger Temperatur im Backofen trocknen. 60°C oder 70°C sollten nicht überschritten werden und der Trockungsvorgangs sollte beobachtet werden denn durch zuviel Austrocknung gehen die Inhaltsstoffe verloren. Die Kräuter sollten anschließend ebenfalls trocken und locker gelagert werden, um einen Befall von Schimmel vorzubeugen. Auf diese Art kann man sich einen Vorrat für den Winter anschaffen und kann während der kalten Jahreszeit seinen Tee aus eigenen Kräutern herstellen.

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Pfefferminztee

Die Pfefferminze ist eine mehrjährige Krautpflanze, die Wuchshöhen von 50–100 cm erreicht. Die Pflanze wächst in Europa hauptsächlich in England, wo sie auch kultiviert wird – man denke nur an die weltberühmte Minz-Sauße.

Die Mentha-Arten, von denen viele bei uns wild vorkommen, zeigen sich in Behaarung, Blattform und Blütenstand, besonders im kultivierten Zustand, sehr unterschiedlich. Bei einigen Pflanzen werden die Blätter in der Kultur blasig, runzelig oder am Rand wellig.

Welche Art die Griechen unter Minthe, die Römer unter Menta oder Mentha verstanden, lässt sich nicht mehr ermitteln. Den Namen führten die Griechen auf die Nymphe Minthe zurück.

Da die Blätter der Pfefferminze ätherisches Pfefferminzöl enthalten, werden sie häufig für die Teezubereitung verwendet. Da sich einer der Hauptbestandteile, das Menthol, bei starker Sonneneinstrahlung bildet, wird die Minze für die Weiterverarbeitung Mitte August geerntet. Als Pfefferminztee aufgebrüht wirken die Blätter vor allen Dingen beruhigend auf den Magen- Darmbereich. Zudem wird die Galleproduktion angeregt.

 

 

Pfefferminztee

 

 

Mit einer einzigen Tasse Pfefferminztee schluckweise möglichst warm getrunken, kann man diese akuten Beschwerden schnell beseitigen. Auch andere Magen- Darmbeschwerden wie Blähungen, Krämpfe und Durchfälle verschwinden unter der Behandlung mit Pfefferminztee schnell und nachhaltig.

Bei Magengeschwüren sollte Pfefferminztee nicht als Heiltee angewandt werden. Auch sollte man Pfefferminztee, wenn er pur getrunken wird, nicht überdosieren, während gegen das regelmäßige Trinken einer Haustee- Mischung mit Pfefferminz- Bestandteil nichts einzuwenden ist. Ein Tee, der Verkrampfungen löst und Gallensteinen vorbeugen kann, besteht aus folgender Mischung: 30 g Pfefferminzblätter, 20 g Tausendgüldenkraut, 20 g Melissenblätter, 20 g, Erdrauchkraut und 20 g Wermutkraut. Pfefferminztee pur und aus frischen Blättern zubereitet ist ein erfrischender Genuss und hat in nordafrikanischen Staaten den Status als Nationalgetränk.

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Abnehmen mit Pu Erh Tee

Der Pu Erh tee wird vom Qingmao gewonnen. Dieser Teebaum gilt als eine der Ursprungsformen des Tees. Der Pu Erh Tee erhält durch einen speziellen Reifungsprozess eine dunkle, rötliche Farbe und einen erdigen Geschmack. Es wird gesagt, dass Abnehmen mit Pu Erh tee leicht zu schaffen sein soll. Aber warum? Der Tee soll die gleiche Wirkung haben wie ein Fatburner. Des Weiteren hat er die Fähigkeit den Cholesterinspiegel zu senken. Wissenschaftlich konnte diese Wirkung allerdings nicht nachgewiesen werden. Aber ausprobieren kann man Abnehmen mit Pu Erh tee ja auf jeden Fall einmal. Es schadet ja nichts, denn schließlich ist Tee trinken gesund und wenn man zusätzlich noch ein paar Pfunde verliert, dann ist doch alles bestens! Angeboten wird dieser Tee in Form von Teeblättern und auch in Kapselform. Um damit beim Abnehmen Erfolg zu haben, solten ca 1,5 l des Tees am Tag getrunken werden. Dies ist allerdings nicht ganz ohne, da der Koffeiingehalt des Pu Erh Tees etwa dem des Schwarztees entspricht. Das das nicht gesund ist, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen! Also, vielleicht doch lieber auf anderem Wege Pfunde verlieren!

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