Archiv für März 2008

Gesundheitstee

Dienstag, 18. März 2008

Zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit oder zur Linderung von organischen Beschwerden eignen sich Gesundheitstees, wenn keine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Im Kommen sind in den letzten Jahren der grüne und weiße Tee. Diesen Tees wird eine hohe gesundheitsfördernde Wirkung durch schonende Verarbeitung der Teeblätter und wertvolle Pflanzenstoffe zugesprochen. Es wird empfohlen, zur Vorbeugung und Besserung der Gesundheit einen Liter des grünen Tees über den tag verteilt zu trinken. Grüner Tee stärkt das Immunsystem und es wird ihm nachgesagt, dass durch seinen regelmäßigen Konsum das Krebsrisiko reduziert wird.

Neben den grünen Tee sind hierzulande seit Alters her die bekannten Kräutertees wie Kamillentee oder Brennnesseltee beliebte Getränke, um die Gesundheit zu fördern.

 

Gesundheitstee

 

Gesundheitstee als Heiltee sollte nur in Maßen getrunken werden, denn eine Überdosierung mancher Pflanzen kann die Absicht in ihr Gegenteil umschlagen lassen.

Ein wassertreibender Heiltee mit Birkenblättern und Brennnessel beispielsweise löst Krämpfe, desinfiziert und ist für die Nierendurchspülung geeignet.

Ein Gesundheitstee zur Blutreinigung und gegen Sodbrennen lässt sich aus Brennnesselblättern herstellen. Ein Heiltee für Wunden, der zusätzlich entzündungshemmend, antibakteriell und austrocknend ist, sieht die Verwendung von Frauenmantel vor.

Einen Gesundheitstee für die Haut, der den Hautstoffwechsel anregt und auch äußerlich für Waschungen und Kompressen geeignet ist, kann man Gänseblümchen, Holunder und Johanniskraut herstellen.

Die Inhaltsstoffe von Holunder und Salbei sind übrigens bestens bei Erkältungen geeignet. Ein Tee mit Holunder aufgebrüht wirkt schweißtreibend, stärkt die Abwehr und vermehrt die Bronchialsekretion. Er kann aber auch bei Rheuma oder Hautunreinheiten angewendete werden.

Und wer hätte gedacht, dass ein Gesundheitstee aus Kamille unter anderem auch gegen Schlafstörungen helfen kann? Die Apotheke aus der Natur hat in den letzten Jahren ein Come Back gefeiert – zu Recht!

Geschichte des Tees

Dienstag, 4. März 2008

Die Zubereitung von Tees aus Kräutern, Beeren, Blättern und Pilzen sind in allen Kulturen bekannt. Der grüne Tee aus China, Indien und Japan geht auf seine chinesischen Wurzeln zurück. Die asiatische Teetradition ist bereits ein paar tausend Jahre alt. Als die Germanen ihren Durst hierzulande noch mit Met und Quellwasser stillten, zelebrierten Hochkulturen in Asien, im Orient und Mittelamerika ihre Teezeremonien. Die Geschichte des Tees hat daher unabhängige Wurzeln und geht auf etwa viertausend Jahre zurück.

Das Wort Tee wurde gemäß Eintrag im Deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm im 17. Jahrhundert aus dem niederländischen „tè“ ins Deutsche übernommen. Die in Mitteleuropa üblichen Begriffe „Tee“, „tea“, „the´“ stammen von dem kantonesischen Wort „tu“ ab, weil die europäischen Länder den Tee auf dem Seeweg aus Südchina erhielten. Länder wie die Türkei, Russland und Persien, die auf dem Landweg über Nordchina mit Tee beliefert wurden, übernahmen dagegen das Mandarin-Wort „Chai“ von ursprünglich „tscha a ye“ (Teeblätter).

 

Geschichte des Tee’s

 

Seit dem frühen 18. Jahrhundert wird das Wort Tee auch auf Aufguss aus anderen Pflanzen übertragen und bezeichnet nicht allein Schwarztee. Eine ähnliche Situation herrscht in manchen anderen Sprachen wie zum Beispiel im Englischen und Niederländischen. In etlichen anderen Sprachen ist diese Zusammenfassung unterschiedlicher Getränke unter einem Begriff aber auch unbekannt. In Spanien ist „Té“ nur Schwarztee, alles andere heißt „infusión“. Ähnlich verhält es sich in Frankreich: „thé“ ist schwarzer oder grüner Tee, „infusion“ heißen Kräuter- oder Früchtetees. In der französischsprachigen Schweiz wird aber das Wort „thé“ wie im deutschen Sprachgebrauch auch für Kräutertee und Früchtetee verwendet. In den USA wird „tea“ heute oft als „iced tea“, eine Art schwarzteehaltiger Limonade, verstanden. Das eigentliche Heißgetränk wird dann „hot tea“ genannt. Die Geschichte des Tees beinhaltet in der Hauptsache den Anbau, Import und Kultivierung des schwarzen Tees in europäische Länder im 18. Jahrhundert, wobei jedes Land seine Eigenarten entwickelte.

Eigenblut-Therapie

Dienstag, 4. März 2008

Bei Eigenblutbehandlungen werden im Normalfall 0,5 bis 5 ml Blut aus der Armvene entnommen. Die Injektion des entnommenen Blutes erfolgt später intramuskulär. Manchmal wird das Eigenblut jedoch auch wieder intravenös gespritzt, und in einem

Sonderfall wird eine geringe Menge Blut dem Patienten zur oralen Aufnahme gegeben.

Unter dem Begriff Eigenblut-Therapie oder Eigenblutbehandlung werden verschiedene Heilverfahren verstanden, wobei den Patienten zunächst eine bestimmte Menge Blut entnommen wird, um es ihnen im Anschluss wieder zu injizieren, wobei es bei einigen Verfahren im Vorfeld auf verschiedene Weise behandelt wird. Die Befürworter der Eigenbluttherapie sehen die verschiedenen Verfahren als „unspezifische Reiztherapien“ oder unspezifische Umstimmungstherapien an. Diese gehören zu den klassischen naturheilkundlichen oder alternativmedizinischen Verfahren. Das körpereigene Blut dient hier als Fremdkörperreiz. Die Eigenblut-Therapie basiert auf Experimenten des englischen Arztes William Highmore im Jahre 1874.

 

Eigenbluttherapie

 

Die Befürworter der Eigenblut-Therapie setzen die verschiedenen Therapievarianten gegen allergische Erkrankungen, längere Infekte, Neurodermitis oder Asthma sowie Rheuma oder Durchblutungsstörungen ein. Die Behandlungen dienen dazu, die Selbstheilungsprozesse des Organismus in Gang zu setzen. Das in die Muskeln injizierte Blut soll das Immunsystem anregen. Dieses soll sich dann aber nicht gegen das eigene Blut richten, sondern, einmal aktiviert, verstärkt gegen körperfremde Eindringlinge wie Viren oder Bakterien vorgehen. Bei anderen Krankheiten steht eine Verbesserung der Fließfähigkeit des Blutes im Vordergrund.

Als Unverträglichkeitsreaktionen der Eigenblut-Therapie kann es nach einer Behandlung zu Fieber, Nesselfieber, Schwindel, Kopfschmerzen und Herzrasen kommen, und bei Injektion vom mit zusätzlichen Substanzen versetzten Eigenblut in schweren Fällen zu einem allergischen Schock.

Pro Injektion muss mit etwa 15 bis 50 Euro gerechnet werden. Ein Behandlungszyklus kann bis etwa 500 Euro kosten. Die Verfahren der Eigenbluttherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet.