Pfefferminztee

Die Pfefferminze ist eine mehrjährige Krautpflanze, die Wuchshöhen von 50–100 cm erreicht. Die Pflanze wächst in Europa hauptsächlich in England, wo sie auch kultiviert wird – man denke nur an die weltberühmte Minz-Sauße.

Die Mentha-Arten, von denen viele bei uns wild vorkommen, zeigen sich in Behaarung, Blattform und Blütenstand, besonders im kultivierten Zustand, sehr unterschiedlich. Bei einigen Pflanzen werden die Blätter in der Kultur blasig, runzelig oder am Rand wellig.

Welche Art die Griechen unter Minthe, die Römer unter Menta oder Mentha verstanden, lässt sich nicht mehr ermitteln. Den Namen führten die Griechen auf die Nymphe Minthe zurück.

Da die Blätter der Pfefferminze ätherisches Pfefferminzöl enthalten, werden sie häufig für die Teezubereitung verwendet. Da sich einer der Hauptbestandteile, das Menthol, bei starker Sonneneinstrahlung bildet, wird die Minze für die Weiterverarbeitung Mitte August geerntet. Als Pfefferminztee aufgebrüht wirken die Blätter vor allen Dingen beruhigend auf den Magen- Darmbereich. Zudem wird die Galleproduktion angeregt.

 

 

Pfefferminztee

 

 

Mit einer einzigen Tasse Pfefferminztee schluckweise möglichst warm getrunken, kann man diese akuten Beschwerden schnell beseitigen. Auch andere Magen- Darmbeschwerden wie Blähungen, Krämpfe und Durchfälle verschwinden unter der Behandlung mit Pfefferminztee schnell und nachhaltig.

Bei Magengeschwüren sollte Pfefferminztee nicht als Heiltee angewandt werden. Auch sollte man Pfefferminztee, wenn er pur getrunken wird, nicht überdosieren, während gegen das regelmäßige Trinken einer Haustee- Mischung mit Pfefferminz- Bestandteil nichts einzuwenden ist. Ein Tee, der Verkrampfungen löst und Gallensteinen vorbeugen kann, besteht aus folgender Mischung: 30 g Pfefferminzblätter, 20 g Tausendgüldenkraut, 20 g Melissenblätter, 20 g, Erdrauchkraut und 20 g Wermutkraut. Pfefferminztee pur und aus frischen Blättern zubereitet ist ein erfrischender Genuss und hat in nordafrikanischen Staaten den Status als Nationalgetränk.

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