Archiv für die Kategorie „Gesundheit“

Naturheilende Infos

Sonntag, 13. April 2008

Im antiken Verständnis wurde die Natur als Lebens- und Heilkraft gesehen. Die Genesung eines Patienten wurde durch die Natur bewirkt, der Arzt war dabei lediglich Behandler gemäß dem Motto „ Medicus curat – natura sanat“.
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war die Naturheilkunde von der damaligen wissenschaftlichen Medizin nicht zu trennen. Natürliche Heilweisen waren Grundbestand ärztlicher Erfahrung und Grundgerüst jeder Therapie. Parallel zur Entwicklung der naturwissenschaftlich begründeten Medizin entstanden sowohl aus dem praktischen Ärztestand als auch aus der Laienmedizin zahlreiche
Versuche zur Erhaltung der Naturheilkunde.

Der Begriff Naturheilkunde bezeichnet ein Spektrum verschiedener Methoden, die die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung aktivieren sollen und die sich in der Natur vorkommender Mittel bedienen. Dazu gehören die Sonne, das Licht, die Luft, die Bewegung, die Ruhe, die Nahrung, das Wasser, die Kälte, die Erde, die Atmung, die Gedanken, die Gefühle und Willensvorgänge. Es werden auch „natürliche“ Medikamente und Heilpflanzen und deren Zubereitungen mit einbezogen.

Naturheilende Infos

 

Die meisten Naturheil- und alternativen Verfahren haben einen so genannten ganzheitlichen Ansatz, das heißt sie versuchen, die gestörte Harmonie des gesamten Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wobei sie den Anspruch haben, nicht nur den Körper zu behandeln, sondern Geist und Seele einzubeziehen.

Zur klassischen Naturheilkunde zählen im Allgemeinen folgende Naturheilverfahren, Wasseranwendungen, Bewegungstherapie, die den entsprechenden Krankheiten verordneten Diäten, Ordnungstherapie (regelmäßiger Lebensrhythmus im Einklang mit der Natur) und die Phytotherapie bzw. Einsatz von Pflanzenwirkstoffen.

Tatsächlich nicht zu den Naturheilkundeverfahren gehören die Homöopathie, traditionelle chinesische Medizin und Ayurvedische Anwendungen.

Zwischen der ärztlichen Behandlung, Anwendungen nach dem Heilpraktikergesetz und der Selbstbehandlung ist grundsätzlich zu unterscheiden. In der niedergelassenen Ärzteschaft sind Verfahren aus der Naturheilkunde durchaus verbreitet. In Deutschland sind etwa 14.000 Ärzte in ärztlichen Fachgesellschaften für Naturheilverfahren organisiert.

Gesundheitstee

Dienstag, 18. März 2008

Zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit oder zur Linderung von organischen Beschwerden eignen sich Gesundheitstees, wenn keine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Im Kommen sind in den letzten Jahren der grüne und weiße Tee. Diesen Tees wird eine hohe gesundheitsfördernde Wirkung durch schonende Verarbeitung der Teeblätter und wertvolle Pflanzenstoffe zugesprochen. Es wird empfohlen, zur Vorbeugung und Besserung der Gesundheit einen Liter des grünen Tees über den tag verteilt zu trinken. Grüner Tee stärkt das Immunsystem und es wird ihm nachgesagt, dass durch seinen regelmäßigen Konsum das Krebsrisiko reduziert wird.

Neben den grünen Tee sind hierzulande seit Alters her die bekannten Kräutertees wie Kamillentee oder Brennnesseltee beliebte Getränke, um die Gesundheit zu fördern.

 

Gesundheitstee

 

Gesundheitstee als Heiltee sollte nur in Maßen getrunken werden, denn eine Überdosierung mancher Pflanzen kann die Absicht in ihr Gegenteil umschlagen lassen.

Ein wassertreibender Heiltee mit Birkenblättern und Brennnessel beispielsweise löst Krämpfe, desinfiziert und ist für die Nierendurchspülung geeignet.

Ein Gesundheitstee zur Blutreinigung und gegen Sodbrennen lässt sich aus Brennnesselblättern herstellen. Ein Heiltee für Wunden, der zusätzlich entzündungshemmend, antibakteriell und austrocknend ist, sieht die Verwendung von Frauenmantel vor.

Einen Gesundheitstee für die Haut, der den Hautstoffwechsel anregt und auch äußerlich für Waschungen und Kompressen geeignet ist, kann man Gänseblümchen, Holunder und Johanniskraut herstellen.

Die Inhaltsstoffe von Holunder und Salbei sind übrigens bestens bei Erkältungen geeignet. Ein Tee mit Holunder aufgebrüht wirkt schweißtreibend, stärkt die Abwehr und vermehrt die Bronchialsekretion. Er kann aber auch bei Rheuma oder Hautunreinheiten angewendete werden.

Und wer hätte gedacht, dass ein Gesundheitstee aus Kamille unter anderem auch gegen Schlafstörungen helfen kann? Die Apotheke aus der Natur hat in den letzten Jahren ein Come Back gefeiert – zu Recht!

Geschichte des Tees

Dienstag, 4. März 2008

Die Zubereitung von Tees aus Kräutern, Beeren, Blättern und Pilzen sind in allen Kulturen bekannt. Der grüne Tee aus China, Indien und Japan geht auf seine chinesischen Wurzeln zurück. Die asiatische Teetradition ist bereits ein paar tausend Jahre alt. Als die Germanen ihren Durst hierzulande noch mit Met und Quellwasser stillten, zelebrierten Hochkulturen in Asien, im Orient und Mittelamerika ihre Teezeremonien. Die Geschichte des Tees hat daher unabhängige Wurzeln und geht auf etwa viertausend Jahre zurück.

Das Wort Tee wurde gemäß Eintrag im Deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm im 17. Jahrhundert aus dem niederländischen „tè“ ins Deutsche übernommen. Die in Mitteleuropa üblichen Begriffe „Tee“, „tea“, „the´“ stammen von dem kantonesischen Wort „tu“ ab, weil die europäischen Länder den Tee auf dem Seeweg aus Südchina erhielten. Länder wie die Türkei, Russland und Persien, die auf dem Landweg über Nordchina mit Tee beliefert wurden, übernahmen dagegen das Mandarin-Wort „Chai“ von ursprünglich „tscha a ye“ (Teeblätter).

 

Geschichte des Tee’s

 

Seit dem frühen 18. Jahrhundert wird das Wort Tee auch auf Aufguss aus anderen Pflanzen übertragen und bezeichnet nicht allein Schwarztee. Eine ähnliche Situation herrscht in manchen anderen Sprachen wie zum Beispiel im Englischen und Niederländischen. In etlichen anderen Sprachen ist diese Zusammenfassung unterschiedlicher Getränke unter einem Begriff aber auch unbekannt. In Spanien ist „Té“ nur Schwarztee, alles andere heißt „infusión“. Ähnlich verhält es sich in Frankreich: „thé“ ist schwarzer oder grüner Tee, „infusion“ heißen Kräuter- oder Früchtetees. In der französischsprachigen Schweiz wird aber das Wort „thé“ wie im deutschen Sprachgebrauch auch für Kräutertee und Früchtetee verwendet. In den USA wird „tea“ heute oft als „iced tea“, eine Art schwarzteehaltiger Limonade, verstanden. Das eigentliche Heißgetränk wird dann „hot tea“ genannt. Die Geschichte des Tees beinhaltet in der Hauptsache den Anbau, Import und Kultivierung des schwarzen Tees in europäische Länder im 18. Jahrhundert, wobei jedes Land seine Eigenarten entwickelte.