Archiv für die Kategorie „Gesundheit“

Eigenblut-Therapie

Dienstag, 4. März 2008

Bei Eigenblutbehandlungen werden im Normalfall 0,5 bis 5 ml Blut aus der Armvene entnommen. Die Injektion des entnommenen Blutes erfolgt später intramuskulär. Manchmal wird das Eigenblut jedoch auch wieder intravenös gespritzt, und in einem

Sonderfall wird eine geringe Menge Blut dem Patienten zur oralen Aufnahme gegeben.

Unter dem Begriff Eigenblut-Therapie oder Eigenblutbehandlung werden verschiedene Heilverfahren verstanden, wobei den Patienten zunächst eine bestimmte Menge Blut entnommen wird, um es ihnen im Anschluss wieder zu injizieren, wobei es bei einigen Verfahren im Vorfeld auf verschiedene Weise behandelt wird. Die Befürworter der Eigenbluttherapie sehen die verschiedenen Verfahren als „unspezifische Reiztherapien“ oder unspezifische Umstimmungstherapien an. Diese gehören zu den klassischen naturheilkundlichen oder alternativmedizinischen Verfahren. Das körpereigene Blut dient hier als Fremdkörperreiz. Die Eigenblut-Therapie basiert auf Experimenten des englischen Arztes William Highmore im Jahre 1874.

 

Eigenbluttherapie

 

Die Befürworter der Eigenblut-Therapie setzen die verschiedenen Therapievarianten gegen allergische Erkrankungen, längere Infekte, Neurodermitis oder Asthma sowie Rheuma oder Durchblutungsstörungen ein. Die Behandlungen dienen dazu, die Selbstheilungsprozesse des Organismus in Gang zu setzen. Das in die Muskeln injizierte Blut soll das Immunsystem anregen. Dieses soll sich dann aber nicht gegen das eigene Blut richten, sondern, einmal aktiviert, verstärkt gegen körperfremde Eindringlinge wie Viren oder Bakterien vorgehen. Bei anderen Krankheiten steht eine Verbesserung der Fließfähigkeit des Blutes im Vordergrund.

Als Unverträglichkeitsreaktionen der Eigenblut-Therapie kann es nach einer Behandlung zu Fieber, Nesselfieber, Schwindel, Kopfschmerzen und Herzrasen kommen, und bei Injektion vom mit zusätzlichen Substanzen versetzten Eigenblut in schweren Fällen zu einem allergischen Schock.

Pro Injektion muss mit etwa 15 bis 50 Euro gerechnet werden. Ein Behandlungszyklus kann bis etwa 500 Euro kosten. Die Verfahren der Eigenbluttherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet.

Blasen- und Nierentee

Dienstag, 4. März 2008

Bei der Zubereitung und Einnahme von Blasen- und Nierentee ist zu beachten, dass dieser Tee auf keinen Fall überdosiert getrunken werden sollte und bei Herz- oder Niereninsuffizienz gar nicht konsumiert werden darf.

Zur Vorbeugung von Nierensteinen oder Nierengrieß bzw. bei Blasenentzündungen sollte die Harnmenge erhöht werden und dies ist mit bestimmten Teemischen erreichbar.

Am besten ist natürlich die Verwendung von frischen Kräutern. Die Mischung besteht aus Birkenblättern, Queckenwurzelstock, Goldrutenkraut, Hauhechelwurzel, Süßholzwurzel, Brennnesselkraut, Schachtelhalmkraut, Ringelblumenblüten. Das Brennnesselkraut ist unter anderem auch bekannt für seine entschlackende Wirkung und ist als Fasten- und Entschlackungstee ebenfalls anwendbar.

 

Zur Zubereitung werden zwei bis drei Teelöffel der Teemischung mit siedendem Wasser (ca. 150 ml) übergossenen, bedeckt etwa 15 Minuten ziehen gelassen und durch ein Sieb gegeben. Soweit nicht anders verordnet werden drei bis vier Mal täglich ein Tasse des frisch bereiteten Blasen- und Nierentees zwischen den Mahlzeiten getrunken.

 

Blasen- und Nierentee

 

Für die Anwendung als so genannten „Wasserstoß“ werden drei
gehäufte Esslöffel mit einem Liter siedendem Wasser übergossenen und bedeckt etwa 15 Minuten ziehen gelassen. Nach dem Abseihen wird die ganze Menge innerhalb einer halben Stunde getrunken. Mit der dann einsetzenden Harnflut können Grieß und kleine Steine ausgeschwemmt werden.

Wer sich das Sammeln und die Trocknung der entsprechenden Kräuter nicht zutraut, kann sich in der Apotheke entsprechende Mischungen für die Zubereitung von Blasen- und Nierentee zusammenstellen lassen.

Im Reformhaus oder in Bioläden kann man sich ebenso gut beraten lassen, man sollte aber bedenken, dass sich die Teemischungen aus Heilkräutern zusammensetzen und nicht so verkonsumiert werden können wie etwa schwarzer Tee oder grüner Tee. Teemischungen in abgepackten Teebeuteln, die es im Discounter zu kaufen gibt, sollten bei akuten Beschwerden der Blase und den Nieren nicht getrunken werden sondern nur bei leichten Entzündungen begleitend zur vom Arzt verordneten Therapie.

Bach-Blütentherapie

Dienstag, 4. März 2008

Die zentrale Theorie, die der Bach-Blüten-Therapie zugrunde liegt, ist die Idee, dass jede physische Krankheit aus einem psychischen Ungleichgewicht basiert.

Die Bach-Blüten-Therapie ist ein in den 1930er Jahren von dem britischen Arzt Edward Bach, der von 1886 bis 1936 lebte, entwickelt worden. Die Therapie ist auch heute in England sehr verbreitet.

Bach beschrieb die ursprünglich neunzehn negativen Gemütszustände, wie beispielsweise Ängstlichkeit, Ärger oder Kummer, erweiterte das Repertoire dann auf 38 disharmonische psychische Zustände. Diesen ordnete er Blüten und Pfanzenteile zu, die er in Wasser legte oder kochte und die ihre Schwingungen an das Wasser übertragen sollten. Aus diesen Suden wurden anschließend die so genannten “Blüten-Essenzen“ hergestellt.

 

Bachblütentherapie

 

Den angenommenen negativen Seelenzuständen ordnete Bach jeweils eine “Essenz“ – 37 Blütenessenzen und Rock Water (Nr. 27, Quellwasser) – zu, die eine “Harmonisierung“ fördern soll. So soll zum Beispiel Rotbuchen-Essenz bei Arroganz, Geißblatt bei Pessimismus oder Kastanie bei mangelnder Selbstkritik eingesetzt werden. Traditionell tragen die nummerierten Essenzen englische Namen und sind verschiedenen Anwendungsgebieten zugeordnet. In der heutigen Praxis stehen die Bach-Blüten und ihre Beschreibung in Apotheken zum Kauf zur Verfügung, so dass Anwender die Pflanzenteil und Kräuter nicht selbst mühselig sammeln müssen. Die Bach-Blütentherapie zählt nicht zur Pflanzenheilkunde, da auch die verwendeten Pflanzenteile keine bekannten Heilpflanzen sind. Die einzelnen Blüten werden heute noch an den ehemals von Bach festgesetzten Standorten gesammelt und nach den von Bach beschriebenen Vorgaben verarbeitet. Bei der Sonnenmethode werden die Blüten für etwa drei bis vier Stunden in eine mit Wasser gefüllte Schale gelegt und diese in die Sonne gestellt, bei der Kochmethode werden die Pflanzenteile eine halbe Stunde in Wasser erhitzt. Die letztere Methode wird für holziges Pflanzenmaterial oder bei Pflanzen, die zu einer sonnenarmen Jahreszeit blühen, angewendet.