Bei der Zubereitung und Einnahme von Blasen- und Nierentee ist zu beachten, dass dieser Tee auf keinen Fall überdosiert getrunken werden sollte und bei Herz- oder Niereninsuffizienz gar nicht konsumiert werden darf.
Zur Vorbeugung von Nierensteinen oder Nierengrieß bzw. bei Blasenentzündungen sollte die Harnmenge erhöht werden und dies ist mit bestimmten Teemischen erreichbar.
Am besten ist natürlich die Verwendung von frischen Kräutern. Die Mischung besteht aus Birkenblättern, Queckenwurzelstock, Goldrutenkraut, Hauhechelwurzel, Süßholzwurzel, Brennnesselkraut, Schachtelhalmkraut, Ringelblumenblüten. Das Brennnesselkraut ist unter anderem auch bekannt für seine entschlackende Wirkung und ist als Fasten- und Entschlackungstee ebenfalls anwendbar.
Zur Zubereitung werden zwei bis drei Teelöffel der Teemischung mit siedendem Wasser (ca. 150 ml) übergossenen, bedeckt etwa 15 Minuten ziehen gelassen und durch ein Sieb gegeben. Soweit nicht anders verordnet werden drei bis vier Mal täglich ein Tasse des frisch bereiteten Blasen- und Nierentees zwischen den Mahlzeiten getrunken.

Für die Anwendung als so genannten „Wasserstoß“ werden drei
gehäufte Esslöffel mit einem Liter siedendem Wasser übergossenen und bedeckt etwa 15 Minuten ziehen gelassen. Nach dem Abseihen wird die ganze Menge innerhalb einer halben Stunde getrunken. Mit der dann einsetzenden Harnflut können Grieß und kleine Steine ausgeschwemmt werden.
Wer sich das Sammeln und die Trocknung der entsprechenden Kräuter nicht zutraut, kann sich in der Apotheke entsprechende Mischungen für die Zubereitung von Blasen- und Nierentee zusammenstellen lassen.
Im Reformhaus oder in Bioläden kann man sich ebenso gut beraten lassen, man sollte aber bedenken, dass sich die Teemischungen aus Heilkräutern zusammensetzen und nicht so verkonsumiert werden können wie etwa schwarzer Tee oder grüner Tee. Teemischungen in abgepackten Teebeuteln, die es im Discounter zu kaufen gibt, sollten bei akuten Beschwerden der Blase und den Nieren nicht getrunken werden sondern nur bei leichten Entzündungen begleitend zur vom Arzt verordneten Therapie.