Abnehmen mit Xenical

22. April 2008

Abnehmen mit Xenical. Dieses Präparat wird seit 1998 von Roche vermarktet und wird zur Behandlung von Adipositas eingesetzt. Das Präparat besteht aus einem halbsynthetischen Derivat von Lipstatin. Dieses Präparat hemmt fettzerlegende Enzyme im Magen-Darm-Trakt. Eine systemische Wirkung ist nicht bekannt. Die Fettresorption aus der Nahrung wird durch das Xenical überwiegend gehemmt, somit wird natürlich auch die Energieaufnahme verringert. Ein Problem ist allerdings, dass der Appetit nicht gezügelt wird. Nach einer Gabe von 3*120 mg des Präparats täglich wird eine Reduktion des Körpergewichts erreicht.  Abnehmen mit Xenical sollte nur unter Aufsicht eines Arztes stattfinden.  Behandelt werden sollten nur Patienten mit einem BMI (Body-Mass-Index) >30.  Wenn nach einer 12 wöchigen Behandlung der Gewichtsverlust des Patienten nicht mindestens 5% des Körpergewichts das zu Beginn der Behandlung gewogen wurde beträgt, dann sollte die Therapie mit dem Präparat abgesetzt werden. Bei Anwendung von Xenical können folgende Nebenwirkungen auftreten: Ölige Absonderungen, vermehrte Darmperistaltik, fettiger Stuhlgang, Stuhldrang. Abnehmen mit Xenical – in Deustchland seit 1998 mit Rezept! In anderen Ländern wie den USA oder Australien ist das Präparat in bestimmten Dosen rezeptfrei.

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Naturheilende Infos

13. April 2008

Im antiken Verständnis wurde die Natur als Lebens- und Heilkraft gesehen. Die Genesung eines Patienten wurde durch die Natur bewirkt, der Arzt war dabei lediglich Behandler gemäß dem Motto „ Medicus curat – natura sanat“.
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war die Naturheilkunde von der damaligen wissenschaftlichen Medizin nicht zu trennen. Natürliche Heilweisen waren Grundbestand ärztlicher Erfahrung und Grundgerüst jeder Therapie. Parallel zur Entwicklung der naturwissenschaftlich begründeten Medizin entstanden sowohl aus dem praktischen Ärztestand als auch aus der Laienmedizin zahlreiche
Versuche zur Erhaltung der Naturheilkunde.

Der Begriff Naturheilkunde bezeichnet ein Spektrum verschiedener Methoden, die die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung aktivieren sollen und die sich in der Natur vorkommender Mittel bedienen. Dazu gehören die Sonne, das Licht, die Luft, die Bewegung, die Ruhe, die Nahrung, das Wasser, die Kälte, die Erde, die Atmung, die Gedanken, die Gefühle und Willensvorgänge. Es werden auch „natürliche“ Medikamente und Heilpflanzen und deren Zubereitungen mit einbezogen.

Naturheilende Infos

 

Die meisten Naturheil- und alternativen Verfahren haben einen so genannten ganzheitlichen Ansatz, das heißt sie versuchen, die gestörte Harmonie des gesamten Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wobei sie den Anspruch haben, nicht nur den Körper zu behandeln, sondern Geist und Seele einzubeziehen.

Zur klassischen Naturheilkunde zählen im Allgemeinen folgende Naturheilverfahren, Wasseranwendungen, Bewegungstherapie, die den entsprechenden Krankheiten verordneten Diäten, Ordnungstherapie (regelmäßiger Lebensrhythmus im Einklang mit der Natur) und die Phytotherapie bzw. Einsatz von Pflanzenwirkstoffen.

Tatsächlich nicht zu den Naturheilkundeverfahren gehören die Homöopathie, traditionelle chinesische Medizin und Ayurvedische Anwendungen.

Zwischen der ärztlichen Behandlung, Anwendungen nach dem Heilpraktikergesetz und der Selbstbehandlung ist grundsätzlich zu unterscheiden. In der niedergelassenen Ärzteschaft sind Verfahren aus der Naturheilkunde durchaus verbreitet. In Deutschland sind etwa 14.000 Ärzte in ärztlichen Fachgesellschaften für Naturheilverfahren organisiert.

Mehr Gemüse essen

11. April 2008

Mehr Gemüse essen

Zu einer gesunden Ernährung – und das weiß durch verstärkte Aufklärungskampagnen mit Sicherheit jeder – gehören der tägliche Verzehr von frischem Obst und Gemüse. Während die meisten Gesundheitsmuffel und Fleischliebhaber sich allenfalls zu einem Apfel am Tag hinreißen lassen, verschmähen sie Salat und Gemüse mit den Worten: „Ich bin doch keine Kuh.“

Meistens sind es die Männer, die dann dem Fleisch den Vorzug geben und den Salat verschämt auf die Seite schieben. Am Ende wird dann über Völlegefühl und Darmprobleme geklagt. Doch sollte man tatsächlich mehr Gemüse essen. Vor allem frisches Gemüse oder das aus der Tiefkühltruhe verfügt über die meisten lebenswichtigen Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. In der bewegungsarmen heutigen Zeit, wobei man hauptsächlich den ganzen Tag im Sitzen verbringt, sollte das Verdauungssystem in Gang gehalten werden. Durch Obst am Morgen und viel Gemüse um die Mittagszeit kann man Magen- und Darmkrankheiten bereits vorbeugen. Die wichtigen Pflanzenstoffe schützen die Zellen vor den so genannten „Freien Radikalen“ und sorgen für eine höhere Elastizität des Gewebes.

Aber nicht nur Erwachsene sollten mehr Gemüse essen. Leider sind bereits Kinder im Kindergartenalter von ungesunder Ernährung und zunehmender Fettleibigkeit betroffen. Durch falsche Erziehung wird den Kindern bereits in jungen Jahren die Lust an frischem Gemüse genommen. Würde im frühen Kindheitsalter bereits mit knackigem Gemüse gefüttert und weniger mit den künstlich gewürzten grau-braunen Einheitsbreien, die es fertig in Gläsern zu kaufen gibt, würden Kinder bereits schon früh auf den Geschmack naturbelassener Nahrung kommen und später auch freiwillig mehr Gemüse essen. Frischer Paprika, Broccoli, Tomaten und grüner Salat sollten neben einer ansonsten gesunden und ausgewogenen Ernährung auf dem täglichen Speiseplan stehen.